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Berichte/Projekte im Schuljahr 2019/20

Tiroler Kulturservice präsentiert: Influencer von morgen

Ein Workshop der 4d-Klasse mit Andreas Ulbrich

(Deutsch: Prof. Gudrun Mellitzer)

Mit viel Engagement und Begeisterung führte Andreas Ulbrich – auch bekannt als Puppenspieler- durch die Geschichte von den ersten Abbildungen in Kirchen und Schlössern hin zur Fotografie bis zu den ersten bewegten Stummfilmen und weiter zur modernen Bildtechnik. Besprochen wurden auch verschiedene Formen der Unterhaltung vom Puppentheater bis zum Kino im Unterschied zu you-tube-Videos.  Der Vortragende unterhält selbst einen Videokanal, wo er mit selbstgefertigten Puppen zu verschiedenen Themen Stellung nimmt.

Besonderen Anklang fand der praktische Teil, bei dem Herr Ulbrich die Produktion eines Videoclips erklärte und auch Schüler die Gelegenheit nutzten, selbst ein  kurzes Video vor der Greenbox mit verschiedenen zur Auswahl stehenden Hintergründen und der professionellen bereitgestellten Beleuchtung aufzunehmen.

Der zweistündige Workshop gab Einblick in die Geschichte, in die Usergewohnheiten von heute, sowie in die Auswirkungen auf unsere Kommunikation, aber auch einen  Ausblick in die Zukunft, in der es möglicherweise selbstverständlich sein wird, dass sich gewisse Menschen, etwa Führungspersönlichkeiten, oder vielleicht alle, zum Beispiel bei der Jobsuche, mit Videoclips präsentieren dürfen/müssen.

Vielen Dank für die abwechslungsreiche Darbietung. Dazu noch ein paar Schülermeinungen:

  • Der geschichtliche Überblick über die Fotografie war interessant. Ich könnte wahrscheinlich nicht leicht eine Minute stillstehen. Dass das Puppentheater einst zur Unterhaltung von Erwachsenen diente, war mir neu.
  • Besonders hat mir der Stummfilmausschnitt gefallen, weil ich nicht wusste, dass Buster Keaton alle Stunts selbst gemacht hat.
  • Spannend war, mit welchen - meist einfachen - Mitteln man so einen Clip herstellen kann.
  • Die praktische Anwendung war cool. Man sieht, wie diese Videos aufgepeppt, zusammengeschnitten und ins rechte Licht gerückt werden. Die angewendeten Programme hätten uns noch mehr ins Detail interessiert, aber dazu war die Zeit leider zu knapp.
  • Alles in allem, ein gelungener Workshop!